rund_um_merlau


 
Mutterkreuz Mutterkreuz

Im Burgwald, von Merlau kommend Richtung Kirschgarten fahrend, findet man auf dem Waldweg, der in der scharfen Linkskurve der Fahrbahn nach rechts abgeht, das Mutterkreuz. Dort angekommen, zählt man 6 Wege, die an diesem Punkt zusammentreffen. Als sich alle diese sechs Wege hier trafen, erhielt der Ort den Namen Mutterkreuz auf die gleiche Weise, wie einer Mutter, die sechs oder mehr Kinder hatte, das Mutterkreuz verliehen wurde.

Brunnen Eichbörnchen

Im Burgwald gibt es zwei Quellen. Die eine ist das Eichbörnchen (ziemlich oben im Wald) und die andere liegt direkt im Teich, der sich am Anfang des Waldes rechts befindet. Das Eichbörnchen, das mit einem Betonrohr eingefasst ist, fließt in einem Graben durch den ganzen Burgwald bis in den Teich. In früheren Zeiten haben die beiden Quellen den Brunnen im Merlauer Schloss mit Wasser versorgt. Heute kann man dort auf einer Ruhebank pausieren und unbesorgt von dem kühlen Nass trinken.
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Wallurf Wallaufwürfe im Burgwald 

Im Burgwald befinden sich noch Reste von ca. 41 Wallaufwürfen, die im Spätsommer 1944 von der deutschen Wehrmacht angelegt wurden. Sie dienten als Schutz für ein Benzin- und Öllager. Bei Kriegsende in 1945 wurden die Restbestände von den Bewohnern der umliegenden Dörfern sichergestellt. Man erzählte sich: Die in dem Öl gebackenen Pfannkuchen hätten einen ganz eigenartigen Geschmack gehabt.

Pumpstation Pumpstation Burgwald

Im Jahr 1956 gründete sich das Gruppenwasserwerk Mücke, um die umliegenden Ortschaften mit gutem Wasser zu versorgen. Dazu wurde im Burgwald ein Tiefbrunnen gebohrt mit einer Tiefe von 60 Metern. Der Wasserstand liegt bei 5 Meter. Gleichzeitig wurde auch das Pumpenhaus erbaut. Von dort wird das qualitativ einwandfreie Wasser zum Hochbehälter am Hohenrod (oberhalb von Kirschgarten) gepumpt und gelangt dann von dort in die einzelnen Dörfer. Die Umgebung der Pumpstation wurde zum Wasserschutzgebiet erklärt.

Pumphsaus 2 Der neue Brunnen Merlau II 

Der neue Brunnen Merlau II, am Burgwald. In der Kümmelwiese gelegen, ist seit Oktober 2012 in Betrieb und hat eine Tiefe von 100 m (im Vergleich dazu hat der alte Brunnen nur 60 m). Vom Ankauf des Brunnens über den Bau des Gebäudes, der Verlegung der Rohre und der Ausstattung mit der Technik betrugen die Gesamtbaukosten ca. 600.000. Von diesem Brunnen, der an den Hochbehälter Hohenrod angeschlossen ist, werden die Ortsteile Nieder-Ohmen, Merlau, Flensungen, Ilsdorf, Bernsfeld, Wettsaasen und Stockhausen versorgt. Die Wasserqualität des Brunnens ist sehr gut und vom Härtegrad der Stufe "weich" zuzuordnen. Der alte Brunnen, der noch im Parallelbetrieb läuft, dient der Notversorgung.